Kurkuma ist eine goldgelbe Wurzel aus der Familie der Ingwergewächse. Es findet sich in getrockneter und pulverisierter Form in Curry, welches diesem seine Farbe verleiht. Die aus Fernost stammende Wurzel kommt vor allem in der Küche in verschiedenen Lebensmitteln oder Gerichten vor – sie kann aber einiges mehr! Das, im Kurkuma enthaltene Kurkumin verleiht ihm seine Eigenschaft vorbeugend und heilend auf verschiedene Krankheiten zu wirken. Der Pflanzenstoff hat eine enorme antioxidative und entzündungshemmende Wirkung, dass er nachweislich jedes Organ in unserem Körper schützen und die Gesundheit verbessern kann. Außerdem kann Kurkumin die Schmerzen bei Osteoarthritis lindern.

Unzählige Studien weltweit sind bereits mit Kurkumin durchgeführt worden. Einige von Ihnen können belegen, dass der im Kurkuma enthaltene Pflanzenstoff bei über 70 verschiedene Erkrankungen helfen kann. Darunter auch Zivilisationskrankheiten wie Herz- Kreislauferkrankungen oder Diabetes Typ2. Auch in der Krebsheilung macht man mit Kurkumin sehr gute Fortschritte. Eine Studie Untersuchte die Wirkstoffe von verschiedenen Medikamenten zur Entzündungslinderung und gegen die Ausbreitung von Krebszellen. Dabei fanden die Forscher heraus, dass Kurkumin wirksamer war als Medikamente wie Ibuprofen, Aspirin oder ein sogar stärkeres Medikament wie Celebrex.

Die unglaubliche Wirkung von Kurkuma!

Spätestens nach Veröffentlichung dieser Studien, sollte allen klar sein, dass Kurkuma viele Medikamente ersetzen kann. In der alten traditionellen Heilkunde Indiens, wurde Kurkumin zu Heilung und Linderung folgender Beschwerden eingesetzt:

  • Linderung von Verdauungsbeschwerden (Magensäureblocker)
  • Zur Beschleunigung der Wundheilung in dem Verbände Kurkuma enthalten
  • Als schmerzlinderndes Mittel bei Kopfschmerzen
  • Zur Stimmulation der Durchblutung
  • Verarbeitet zur Salbe, die bei unreiner Haut verwendet wird
  • Als abchwellendes Mittel der Schleimhäute in der Nase (in einigen Nasensprays ist Kurkumin enthalten)
  • Zur Behandlung u.a. von Masern, Windpocken, Zahnfleischerkrankungen, Blähungen und Koliken
Kurkuma – Antioxidative Eigenschaft und Schutz der Nervenzellen

Kurkuma glänzt also mit vielen positiven Eigenschaften, die sich auch unterstützend zur Behandlung von Multiple Sklerose einsetzen lassen. Die antioxidative Wirkung kann das Gehirn und auch die Nerven schützen. Die Hirnfunktion kann sich durch die Einnahme von Kurkuma verbessern und auch weitere Symptome mindern. Beweglichkeitsstörungen, MS-Schübe, Schmerzen und Gedächtnisstörungen können gelindert oder gar vermieden werden.

Bei der Einnahme von Kurkuma in Tees, Kaffee oder Smoothies solltet ihr beachten, dass Kurkumin fettlöslich ist, daher solltet ihr immer etwas Kokosöl hinzu geben. Die Zugabe von etwas schwarzem Pfeffer ist hilfreich, jedoch wird die Aufnahme nicht sehr stark beeinflusst. Es gibt so viele tolle Rezepte, bei denen man Kurkuma verwenden kann. Ein tolles Rezept für „Goldene Milch“ findet ihr auf der Seite des Zentrums für Gesundheit. Hier wird eine Paste hergestellt, welche ihr in großen Mengen auf Vorrat herstellen könnt. So könnt ihr schnell und einfach, sogar im Büro eure Goldene Milch zubereiten.

Kurkuma

 

Kurkuma – Lieferant für wichtige Mineralstoffe

Kurkuma liefert nicht nur heilende Wirkstoffe, sondern auch jede Menge Vitamine, Mineralstoffe und Pflanzenstoffe. In der kleinen Knolle finden sich Eisen, Mangan, B-Vitamine, Calcium, Kupfer und Magnesium. Bis heute wurden bereits knapp 90 Inhaltsstoffe in Kurkuma nachgewiesen, von denen nicht alle entschlüsselt werden konnten.

 

(Quellen: Heilende Gewürze von Dr. Bharat B. Aggarwal, Kurkuma Wurzel Info, Zentrum der Gesundheit, Kurkuma Superfood, Kurkuma Info)

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